Bau des Sitzes des DST

Das Projekt “Bau des Sitzes des Danziger Shakespeare-Theaters in Danzig” – POIS.11.02.00-00-014/08 wird im Rahmen des operationellen Programms Infrastruktur und Umwelt 2007-2013 „Kultur und Kulturerbe“, Maßnahme 11.2 Entwicklung und Verbesserung der kulturellen Infrastruktur von überregionaler Bedeutung, welches vom vom Ministerium für Kultur und Nationalerbe verwaltet wird, realisiert.

Gegenstand des Projekts ist Bau eines Theatergebäudes im zentralen Teil der Danziger Altstadt. Das Theatergebäude wird zugleich die Funktion des Sitzes einer kulturellen Einrichtung – des Danziger Shakespeare-Theaters, des einzigen Theaters dieser Art in Polen – erfüllen. Das gebaute Objekt verkörpert einen architektonischen Versuch, das Gebäude der Schule der Fechtkunst, die im am Anfang des 17. Jahrhunderts entstand und über 200 Jahre lang in Danzig tätig war, mit der Danziger Bebauung des 21. Jahrhunderts zu verbinden. Das Mehrzweckgebäude der ehemaligen Fechtschule war für Fechtübungen, Fechttreffen, Auftritte, Vorführungen, Tierkämpfe und theatralische Inszenierungen bestimmt, es wurde aber ebenfalls von theatralischen Truppen aus England, die dort die Dramen Shakespeares aufführten, genutzt.

Der Bau des Sitzes des Danziger Shakespeare-Theaters wird zur Entwicklung eines anspruchsvollen kulturellen Angebots, welches wiederum die Chance hat, eine Visitenkarte nicht nur der Stadt Danzig sondern auch der ganzen Region und des Landes, zu werden, beitragen. Es gibt kein weiteres Theater, weder in Danzig noch im ganzen Land, das ein ähnlliches kulturelles Profil, wie das des Danziger Shakespeare-Theaters, bieten würde.

Hauptzweck des Projekts ist das Schöpfen aus dem Potential des kulturellen Angebots von europäischer und weltweiter Bedeutung, um somit die Attraktivität der Stadt Danzig, der Region und des Landes zu steigern, wie auch der Stadt und der Region eine kohärente soziale und wirtschaftliche Entwicklung zu sichern. Langfristig erwarten wir folgende Nutzen, die ein Ergebnis des Projekts darstellen werden:

 

– Stärkung der kulturellen und touristischen Attraktivität der Stadt Danzig, der Region und des Landes,

– Stärkung der Siedlungs- und Lokalisierungsattraktivität der Region,

– effektive Förderung des Schaffens Shakespeares und der theatralischen Kunst,

– Entwicklung eines neuen Kulturprodukts von nationaler und europäischer Bedeutung,

– Schaffung neuer Arbeitsplätze, die mit der Erweiterung des kulturellen, gastronomischen und des Hotelangebots verbunden sind,

– Unterstützung der Entwicklung von Metropolenfuntktionen,

– Steigerung von Einkommen im Touristikbereich,

– Schaffung zentraler Einrichtungen, die das historische Zentrum der Stadt Danzigs beleben und abwechslungsreicher gestalten werden,

– Verbesserung des Stadtbilds durch die Entwicklung eines kulturellen Angebots auf europäischem Niveau und für einen anspruchsvollen Empfänger.

 

Der Gesamtförderungsbetrag aus Mitteln des EU-Strukturfonds (EFRE) für das Projekt beträgt über 51,1 Mio. zl. Geplante Realisierungskosten betragen über 93,8 Mio. zl.

Finanzierung von förderfähigen Ausgaben, die mit dem Projekt verbunden sind:

75% förderfähiger Ausgaben werden aus den Fördermitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert, 25 % förderfähiger Ausgaben bilden die Geldeinlagen des Danziger Shakespeare-Theaters und werden zu gleichen Teilen (von je 12,5%) von Zweckzuschüssen zweier Organisatoren des Danziger Shakespeare-Theaters – der Gemeinde der Stadt Danzig und der Woiwodschaft Pommern – finanziert.

 

Mehr Informationen über den Organisator des DST – Gemeinde der Stadt Danzig:

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Mehr Informationen über den Organisator des DST – Woiwodschaft Pommern:
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Den Vertrag über die Förderung des Projekts POIS.11.02.00-00-00-014/08-00 schloss das Danziger Shakespeare-Theater mit dem Minister für Kultur und Nationalerbe am 14. September 2009 ab.

 

Mehr Informationen über die Verwaltungsbehörde:
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Mehr Informationen über das operationelle Programm Infrastruktur und Umwelt:
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Mehr Informationen über Ausschreibungen, die mit der Realisierung des Projekts verbunden sind, auf der Website des Ersatzinvestors:
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